Punta della Dogana, Kunstmuseum am Canal Grande, Venedig, Italien
Punta della Dogana ist ein dreieckiges Gebäude am Zusammenfluss des Canal Grande und des Canale della Giudecca, das zeitgenössische Kunstausstellungen in umgebauten historischen Räumen zeigt. Die Säle verteilen sich über mehrere Stockwerke und verbinden alte Backsteinmauern mit glatten modernen Flächen und großen Öffnungen zum Wasser.
Das Gebäude wurde 1682 als Zollhaus errichtet und diente mehr als drei Jahrhunderte lang der Kontrolle aller Waren, die in Venedig ankamen. Im Jahr 2006 begann der japanische Architekt Tadao Ando mit dem Umbau der Räume für die Kunstsammlung der François-Pinault-Stiftung, die 2009 eröffnet wurde.
Der Name des Gebäudes erinnert an die Zollbeamten, die hier einst alle ankommenden Waren kontrollierten und den Handel der Republik überwachten. Heute besuchen Kunstliebhaber aus aller Welt die wechselnden Ausstellungen in den hohen Räumen mit den freiliegenden Holzbalken und dem hellen Licht vom Wasser.
Das Museum öffnet dienstags bis sonntags und schließt montags, wobei die Öffnungszeiten je nach Saison leicht variieren können. Besucher sollten etwas Zeit einplanen, um durch alle Stockwerke zu gehen und die Ausstellungen in Ruhe zu betrachten.
Auf der Spitze des Gebäudes steht eine goldene Kugel mit zwei bronzenen Figuren, die eine Wetterfahne tragen und sich mit dem Wind drehen. Von den Fenstern aus sieht man gleichzeitig drei wichtige Wasserstraßen Venedigs, was dem Ort seine besondere Lage gibt.
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