Pallantium, Mythische Siedlung auf dem Palatin in Rom, Italien
Pallantium war eine mythische Siedlung auf dem Palatin in Rom, die sich an einer strategischen Position nahe des Tibers befand. Archäologische Ausgrabungen auf dem Hügel zeigen Überreste aus dem 10. Jahrhundert v. Chr., darunter Reste früher Grabriten.
Der Legende nach wurde die Siedlung gegründet, als Evander von Pallene griechische Siedler aus Arkadien zum Palatin brachte. Dieser frühe Posten aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. bildete die Grundlage für das, was später Rom werden sollte.
Der Ort ist eng mit der römischen Mythologie verbunden, insbesondere durch die Höhle Lupercal, in der Hirten die Zwillinge Romulus und Remus unter einem Feigenbaum fanden. Diese Geschichte prägt bis heute das kulturelle Verständnis der Römer von ihren Ursprüngen.
Der Ort befindet sich auf dem Palatin, einem der sieben Hügel Roms, wo Besucher die archäologischen Ausgrabungen erkunden können. Die Überreste sind unter freiem Himmel zugänglich und erfordern bequeme Schuhe zum Klettern über unebenes Gelände.
Der Name Pallantium beeinflusste das lateinische Wort Palatium, das in vielen europäischen Sprachen zur Wurzel des Wortes Palast wurde. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie eine antike Siedlung unsere modernen Vokabeln noch immer prägt.
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