Giardino Botanico Alpino Saussurea, Alpengarten in Courmayeur, Italien.
Der Alpine Botanische Garten Saussurea erstreckt sich über 7.000 Quadratmeter auf dem Pavillon du Mont Fréty, einem natürlichen Sattel zwischen dem Gletscher und der Moräne des Mont Fréty und denen der Aiguille de Toula, auf 2.173 Metern an der Südseite des Mont-Blanc-Massivs. Er beherbergt 900 Arten in zwei Bereichen: natürliche Lebensräume wie Alpweide, Feuchtgebiete und Erlengebüsch sowie Steingärten, in denen die Pflanzen nach geografischer Herkunft gruppiert sind, vom Aostatal bis nach Nordamerika.
Der Garten wurde 1984 von der Stiftung Donzelli, Gilberti und Ferretti mit Unterstützung der Region Aostatal und des Staatlichen Forstkorps gegründet und drei Jahre später eingeweiht. Er ist nach Horace-Bénédict de Saussure benannt, der 1786 die erste bekannte Besteigung des Mont Blanc unternahm und nach dem auch die Blume Saussurea alpina benannt ist. Seit 1987 ist das Projekt „Espace Mont Blanc“ aktiv, das die Bedingungen für einen zukünftigen internationalen Park schaffen will.
Der Garten ist nach Horace-Bénédict de Saussure benannt, der 1786 die erste bekannte Besteigung des Mont Blanc unternahm; auch die Blume Saussurea alpina trägt seinen Namen. Jede Pflanze ist mit einer Karte versehen, die Familie, Gattung, Art, italienischen Namen und Herkunftsland nennt, sodass Besucher die Sammlung im Gehen lesen können. Seit 1987 beteiligt sich der Garten am Projekt Espace Mont Blanc, das auf einen künftigen internationalen Park hinarbeitet.
Man erreicht den Garten über die Seilbahn Skyway Monte Bianco bis zur Station Pavillon, die von Ende Juni bis September in Betrieb ist. Der Besuch ist am besten an klaren Tagen möglich, da die Aussicht und die Licht auf die Pflanzen optimal sind.
Der Garten beherbergt 900 Arten und gliedert sich in zwei Teile: natürliche Lebensräume wie Alpweide, Feuchtgebiete und Erlengebüsch sowie Steingärten, in denen die Arten nach geografischer Herkunft gruppiert sind, von den Westalpen bis Nordamerika und die Südhalbkugel. Ein Index seminum besteht bereits, ein Farnwall, ein Herbarium und eine Samenbank sind in Vorbereitung.
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