Abbazia di Santa Maria di Pulsano, Mittelalterliche Abtei auf dem Pulsano-Hügel, Monte Sant'Angelo, Italien
Die Abbazia di Santa Maria di Pulsano ist ein Klosterkomplex auf dem Hügel Pulsano bei Monte Sant'Angelo in Italien. Die Anlage besteht aus 24 Einsiedeleien, die in die Kalksteinfelsen gehauen sind und sich über die Bucht von Manfredonia und die Täler des Gargano erstrecken.
Das Kloster wurde 591 gegründet, möglicherweise auf den Ruinen eines antiken Heiligtums. Nach Zerstörungen durch Überfälle wurde die Anlage 1129 unter der Leitung von San Giovanni da Matera vollständig erneuert.
Das Kloster verbindet lateinische und byzantinische Traditionen, die in den Räumen noch heute sichtbar sind. Mönche und Besucher treffen hier auf architektonische Elemente, die beide Kulturen widerspiegeln.
Der Zugang zur Anlage erfolgt durch eine spezielle Türklingel am linken Eingangstor. Besucher sollten stabile Schuhe tragen, da der Weg durch die Gelände uneben und felsig ist.
Die Einsiedeleien waren mit versteckten Systemen für Getreideverarbeitung, Weinherstellung und Wasserspeicherung ausgestattet. Diese Funktionen waren so geschickt in den Berg integriert, dass man sie beim Betreten des Geländes kaum bemerkt.
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