Nationalpark Gargano, Nationalpark in Apulien, Italien
Der Gargano-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der Provinz Foggia, das das felsige Vorgebirge, tiefe Buchenwälder, sandige Küstenabschnitte und die Tremiti-Inseln im Meer umfasst. Die Waldgebiete liegen auf den höheren Hängen, während sich die Strände entlang der östlichen und nördlichen Küste des Vorgebirges erstrecken.
Höhlenmalereien in mehreren Grotten zeugen davon, dass Menschen dieses Gebiet schon vor etwa 15.000 Jahren bewohnten. Im Mittelalter entstanden Klöster und Wallfahrtsorte auf den Hügeln, während Fischer und Bauern die Küste und die Wälder nutzten.
Ältere Männer in den Dörfern rund um Monte Sant'Angelo sitzen vor den Häusern und schnitzen Figuren aus Olivenholz, eine Arbeit, die hier seit Generationen weitergegeben wird. In den Gassen liegen Tonkrüge vor den Werkstätten, und der Geruch von frischem Brot mischt sich mit dem Duft der wilden Kräuter, die an den steilen Hängen wachsen.
Etwa fünfzehn Wanderwege führen durch Wälder und entlang der Küste, geeignet für Wanderer, Reiter und Radfahrer. Die Wege sind mit Schildern markiert, einige verlaufen durch schattige Bereiche, andere bieten Blick auf das Meer.
Mehr als 60 verschiedene Orchideenarten wachsen hier wild, eine der höchsten Konzentrationen dieser Pflanzenfamilie in Europa. Im Frühling blühen kleine violette und gelbe Blüten am Rand der Pfade und in lichten Waldabschnitten.
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