Monte Sacro, Berggipfel im Nationalpark Gargano, Italien
Monte Sacro ist ein Berggipfel im östlichen Teil des Nationalparks Gargano in Apulien, bedeckt von dichtem Wald und felsigen Hängen. Der Gipfel liegt auf 874 Metern über dem Meeresspiegel und gehört zu den höchsten Punkten des Gargano-Gebirges.
Der Berg war in der Antike als Monte Dodoneo bekannt und beherbergte Heiligtümer, die dem römischen Gott Jupiter geweiht waren. Ab dem 6. Jahrhundert errichteten Benediktinermönche hier ein Kloster, das bis ins 13. Jahrhundert in Betrieb blieb.
Auf dem Gipfel stehen noch Mauerreste eines mittelalterlichen Benediktinerklosters, die man beim Aufstieg passiert. Der Name des Berges, Monte Sacro, also Heiliger Berg, spiegelt die religiöse Bedeutung wider, die dieser Ort über viele Jahrhunderte hatte.
Ein markierter Wanderweg führt zum Gipfel und erfordert keine besondere Ausrüstung außer festem Schuhwerk. Der Aufstieg ist für Wanderer mit normaler Kondition gut machbar, und der Weg ist auf dem Großteil der Strecke schattig.
Obwohl der Gipfel keinen dauerhaft bewohnten Ort beherbergt, zeigen die erhaltenen Mauerreste des Klosters, dass einst eine kleine Gemeinschaft hier oben lebte und arbeitete. Diese Überreste liegen direkt am Wanderweg und sind ohne Umweg erreichbar.
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