San Tommaso in Formis, Katholische Kirche auf dem Caelius-Hügel, Rom, Italien.
San Tommaso in Formis ist eine Kirche auf dem Caelius-Hügel in Rom mit einem romanischen Eingang, der ein aufwendiges Mosaik aus dem 13. Jahrhundert beherbergt. Das Mosaik wurde von Lorenzo Cosmati erschaffen und zeigt stilistische Merkmale dieser Kunstepoche mit figürlichen Details.
Die Kirche wurde 1209 vom Papst Innozenz III. dem Trinitarierorden übertragen, einer Gemeinschaft, die sich der Unterstützung befreiter Sklaven widmete. Diese Übergabe markierte den Beginn seiner Rolle als Zentrum der religiösen Nächstenliebe in Rom.
Die Kirche zeigt eine Inschrift in ihrer Vorhalle, die auf ihre Verbindung zu befreiten Sklaven hindeutet und ihre Rolle als Ort der Nächstenliebe widerspiegelt. Besucher können in der Architektur die Verschmelzung von religiöser Hingabe mit praktischer Hilfe erkennen.
Der Eingang liegt an der Via di San Paolo della Croce 10, neben dem Arch of Dolabella, in der Nähe der Villa Celimontana. Der Standort ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt in einem ruhigen Bereich des Caelius-Hügels mit ausreichend Platz, um die Außenseite zu erkunden.
Der Gründer des Trinitarierordens, Johannes von Matha, lebte von 1209 bis 1213 in einer kleinen Zelle innerhalb des Dolabella-Bogens, der direkt neben der Kirche liegt. Diese enge Verbindung zwischen religiösem Leben und archäologischem Erbe macht den Ort besonders.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.