Bovisa, Stadtbezirk im Norden von Mailand, Italien
Bovisa ist ein Stadtteil in Nord-Mailand, in dem zwei Hauptcampusse der Politecnico di Milano in umgebauten Fabrikgebäuden untergebracht sind. Die Einrichtungen decken Schwerpunkte wie Design, Mechanik und Luft- und Raumfahrttechnik ab und prägen das Straßenbild mit ihrer modernen Nutzung ehemaliger Industrie.
Das Viertel entstand ursprünglich als Viehmarkt und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer Industriezone. Die noch sichtbaren Gasometer wurden damals gebaut, um die Stadt mit Licht zu versorgen.
Das Designcampus zeigt großflächige Wandmalereien, die das Viertel wie eine Kunstgalerie unter freiem Himmel prägen. Studenten und Besucher begegnen diesen farbigen Werken überall in den Straßen.
Der Bahnhof Milano Bovisa verbindet das Viertel mit fünf Bahnsteigen, auf denen Vorort- und Regionallinien halten. Der Bahnhof liegt zentral im Viertel und erleichtert die Ankunft für Besucher der Campus-Gelände.
Die großen Gasometer und Industriegebäude aus früherer Zeit stehen noch immer im Viertel und zeigen eine andere Seite Mailands. Diese Relikte aus der Fabrikära verleihen dem Ort ein raues Gesicht, das selten in Reiseführern erwähnt wird.
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