Bicocca, Modernes Viertel im Norden Mailands, Italien.
Bicocca ist ein Stadtteil im Norden Milans, in dem modernes Universitätsgelände, Forschungszentren und Kunsträume eng beieinander stehen. Das Gelände entstand auf dem Areal einer früheren Fabrik mit sichtbaren Überresten aus der Industriezeit.
Das Gebiet war im 15. Jahrhundert Standort einer Villa und entwickelte sich später zu einer großen Industriezone mit der Pirelli-Fabrik. Der Wandel vom Industrieort zur Universitäts- und Kulturzone begann in den 1980er Jahren.
Der Stadtteil hat seinen Namen von der Villa Arcimboldi, die einst hier stand, und beherbergt jetzt Kunstausstellungen in ehemaligen Fabriken. Diese Räume zeigen, wie die Gegend von Industrieproduktion zu kulturellem Treffpunkt geworden ist.
Das Gelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und verfügt über breite Fußgängerwege zwischen den verschiedenen Gebäuden. Es ist einfach, sich zu Fuß zu bewegen, da die Wege klar angelegt sind und Beschilderung vorhanden ist.
Einige der alten Fabrikhallen wurden absichtlich in ihrer ursprünglichen Form erhalten und dienen nun als Kunstgalerien. Die unerwartete Mischung aus rohem Fabrikdesign und moderner Kunst schafft einen eigenartigen visuellen Kontrast.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.