San Francesco a Monte Mario, Barockkirche am Monte Mario, Rom, Italien.
San Francesco a Monte Mario ist ein Komplex aus zwei katholischen Kirchen an der Piazza di Monte Gaudio im Viertel Della Vittoria. Die alte barocke Kirche wurde zwischen 1667 und 1676 nach einem Entwurf von Pietro Passalacqua erbaut; ihr Campanile wurde 1678 vollendet, und die Engelstuckaturen stammen von Pietro Baragiola. Die neue Kirche, 2003 nach einem Entwurf von Anna Claudia Cenciarini errichtet, ist ein moderner Tuffsteinbau mit einem Marmorrelief an der Fassade, das Szenen aus dem Leben des heiligen Franziskus zeigt.
Bartolomeo Neri, apostolischer Protonotar, finanzierte hier 1660 eine Landkapelle; zwischen 1667 und 1676 wurde sie durch die von Pietro Passalacqua entworfene Kirche ersetzt. Der Glockenturm wurde 1678 vollendet, und Papst Benedikt XIII. weihte die Kirche erst am 2. Juli 1728. 1703 von Kardinal Gaspare Carpegna zur Pfarrei erhoben, ging sie 1933 von den Hieronymiten an die Scolopi über.
Die Kirche ist auch als Sant'Onofrio in Campagna al Borgo Clementino bekannt und liegt am Eingang der Via Francigena zum Zentrum Roms. Die Pfarrei wurde am 15. Oktober 1703 vom Kardinalvikar Gaspare Carpegna errichtet und zunächst den Hieronymiten anvertraut; seit der Bulle Inter instituta Pius' XI. vom 12. Januar 1933 betreuen sie die Piaristen, die sie noch heute leiten.
Die Kirche liegt an der Piazza di Monte Gaudio im Suburbio Della Vittoria, unweit des römischen Eingangs der Via Francigena. Die alte Kirche wurde erst am 2. Juli 1728 von Papst Benedikt XIII. geweiht; die festlichen Gottesdienste finden heute in der neuen Kirche von 2003 statt.
Der Ort durchlief eine Namensänderung, die seine wechselvolle Geschichte widerspiegelt: ursprünglich Sant'Onofrio geweiht, wurde er später nach einem anderen Heiligen benannt. Diese Verschiebung zeigt, wie sich die Zwecke und Verehrungen an diesem Platz im Laufe der Jahrhunderte veränderten.
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