Sant'Agostino, Prato, Renaissancekirche in Prato, Italien
Sant'Agostino ist eine Kirche in Prato mit einer basilikalen Fassade aus Kieselsteinen, die an den Kanten mit Ziegel und Stein eingefasst ist, und einem kräftigen Glockenturm mit Pyramidendach im hinteren Teil. Der Innenraum hat drei Schiffe auf Backsteinsäulen mit Wasserschlauchkapitellen (um 1410) und Rundbögen. Der Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert führt zum Oratorium San Michele.
Die Kirche wurde 1271 von Augustiner-Mönchen gegründet, wobei die heutige Struktur um 1440 vollendet wurde. Im 16. Jahrhundert erfolgten bedeutende Umgestaltungen, einschließlich der Hinzufügung neuer Altäre.
Zu den aus dem Konvent geborgenen Fresken des 14. Jahrhunderts gehört ein Zyklus von Heiligen und Propheten, der Ende des 14. Jahrhunderts im Oratorium San Michele gemalt wurde, dem Sitz der Compagnia dei Disciplinati, das über den Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert erreichbar ist. Der angrenzende Kapitelsaal bewahrt ebenfalls eine Struktur aus dem 14. Jahrhundert. In der Kirche wurde der Presbyterium 1984 vom Bildhauer Jorio Vivarelli neu gestaltet.
Die Kirche steht an der Piazza Sant'Agostino; der Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert ist vom Inneren der Anlage aus erreichbar, und das Oratorium San Michele öffnet sich zu diesem Kreuzgang. Der Chorraum wurde 1984 von Jorio Vivarelli neu gestaltet. Im Zweiten Weltkrieg traf eine Bombe die Apsis und zerstörte die hölzerne Ausstattung.
Im Innenkreuzgang steht eine Marmorkopie von Giulio Monteverdes Auferstehungsengel, den er für den Genueser Friedhof Staglieno schuf; es ist einer der wenigen Fälle, in denen die Figur einzeln aufgestellt und hervorgehoben wurde.
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