Bacino di San Giacomo, Zwillingsstauseen in Valdidentro, Italien.
Das Bacino di San Giacomo ist ein Stausee in den Lombardischen Alpen, der zusammen mit dem Cancano-Stausee zwei große Wasserflächen im Stelvio-Nationalpark bildet. Beide Seen liegen auf etwa 1907 Metern Höhe in einem alpinen Tal mit steilen, felsigen Ufern.
Der Bau der Stauseen begann in den 1920er Jahren, wobei der San-Giacomo-Damm in den 1940er Jahren fertiggestellt wurde. Der Cancano-Damm folgte später und war ein wichtiges Projekt zur Wasserkraftnutzung in der Region.
Das überflutete Dorf San Giacomo mit seiner mittelalterlichen Kirche liegt heute unter dem Stausee verborgen. Diese verschwundene Siedlung war einst ein Zentrum für Eisenabbau in der Region.
Die Zufahrtsstraße hat zahlreiche Serpentinen und ist während der Sommermonate oft mit Fahrtbeschränkungen verbunden. Besucher sollten sich vorher über aktuelle Straßenbedingungen informieren und früh losfahren, da die Straße eng und kurvenreich ist.
In der Nähe liegt der Lago Scale, ein natürlicher See ohne sichtbaren Zu- oder Ablauf. Dieser See wurde früher als private Fischzuchtanlage genutzt, besonders während der Fastenzeit.
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