Brunnen, Brunnen im Parioli-Viertel, Rom, Italien
Die Fontana dell'Acqua Acetosa liegt unterhalb des Straßenniveaus im Viertel Parioli; eine Treppe führt hinab zu einer exedraförmigen Fassade. In sie sind drei Nischen eingelassen, jede mit dem Wappen der Chigi — sechs Berge unter einem achtzackigen Stern — über einem kleinen, von einem Rohr gespeisten Becken. Oben sitzt ein Tympanon mit dem päpstlichen Wappen und einer Gedenktafel.
Die eisenhaltige Quelle wurde 1613 unter Paul V. untersucht und als heilsam für Nieren, Magen, Milz und Leber befunden. Paul V. ließ 1619 von Giovanni Vasanzio einen Brunnen errichten; Innozenz X. ließ ihn restaurieren, Alexander VII. gab den heutigen Exedra-Brunnen in Auftrag. Clemens XI. ordnete 1712 eine Restaurierung an, nachdem die geringe Schüttung und die Wasserqualität bemängelt worden waren.
Der Name stammt vom eisenhaltigen Wasser, das Straßenhändler, die acquacetosari, in der Stadt verkauften; erstmals erwähnt bei Papi in De agricoltura (1663). Jede der drei Nischen trägt das Wappen der Chigi, sechs Berge unter einem achtzackigen Stern, über einem kleinen, von einem Rohr gespeisten Becken. Die Steinbänke von 1821 finanzierte Ludwig I. von Bayern, der hier seine Geliebte Maria Anna Florenzi kennenlernte.
Der Brunnen liegt unterhalb des Straßenniveaus im Viertel Parioli; eine Treppe führt hinunter zur exedraförmigen Fassade. Erreichbar ist er über die Station Acqua Acetosa. Zwischen 2008 und 2009 entstand ein kleiner umzäunter Park, der dem Ort seine ursprüngliche Umgebung zurückgibt.
Die Steinbänke des Brunnens finanzierte 1821 Ludwig I. von Bayern, der sich während seines Romaufenthalts oft in der Gegend aufhielt; hier lernte er seine Geliebte Maria Anna Florenzi kennen. Wegen der Verschmutzung des Grundwassers wurde der Brunnen 1959 geschlossen und später mit normalem Leitungswasser wieder geöffnet.
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