San Roberto Bellarmino, Moderne katholische Kirche im Stadtteil Parioli, Rom, Italien
San Roberto Bellarmino ist eine Kirche im Parioli-Viertel von Rom mit einem achteckigen Grundriss und Außenwänden aus sichtbarem roten Backstein. Die Fassade wird von einem Giebel mit einem dreiteiligen achteckigen Fenster geprägt, flankiert von zwei Glockentürmen.
Die Bauarbeiten begannen 1931 unter der Leitung des Architekten Clemente Busiri Vici, und die Kirche wurde erst 1959 geweiht. Zwischen Entwurf und Fertigstellung lagen fast drei Jahrzehnte, was sie zu einem Zeugnis des langen Weges des römischen Kirchenbaus im zwanzigsten Jahrhundert macht.
Das Innere der Kirche zeigt Mosaike von Renato Tomassi sowie Buntglasfenster, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Robert Bellarmin darstellen. Der Hochaltar ist eine Schenkung des berühmten Tenors Beniamino Gigli und steht im Mittelpunkt des Heiligtums.
Die Kirche hält regelmäßige Gottesdienste ab, und Besucher können aktuelle Informationen beim Pfarrbüro oder über die Pfarrei-Website erfragen. Ein Besuch außerhalb der Gottesdienstzeiten ermöglicht es, das Innere in Ruhe zu erkunden.
Jorge Mario Bergoglio, bekannt als Papst Franziskus, war von Februar 2001 bis März 2013 Kardinalpriester dieser Kirche, bevor er zum Papst gewählt wurde. Diese Verbindung macht das Gotteshaus zu einem diskreten Zeugnis der jüngsten Geschichte des Papsttums.
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