Moschee von Rom, Moschee im Stadtteil Parioli, Rom, Italien
Die Moschea di Roma ist ein Gotteshaus im Stadtteil Parioli am Fuß der gleichnamigen Hügel, das auf einer Fläche von rund drei Hektar steht. Die Konstruktion verbindet weißen Travertin mit rosa Terrakotta und bildet ein weitläufiges Ensemble mit Kuppeln, Bögen und einem schlanken Minarett.
Das Grundstück wurde 1974 von der Stadtverwaltung bereitgestellt, der Bau begann ein Jahrzehnt später unter der Leitung von Paolo Portoghesi. Die Türen öffneten sich im Juni 1995 und brachten damit das größte islamische Gotteshaus der westlichen Welt hervor.
Der Name erinnert an die lange islamische Präsenz in Italien und verbindet sich mit der Rolle der Moschee als Ort für Gebet und Gemeinschaft. Besucher sehen heute Gläubige, die sich vor dem Betreten die Schuhe ausziehen und sich zum gemeinsamen Gebet versammeln.
Das Gelände liegt in der Nähe von Wohnvierteln und öffentlichen Verkehrsanbindungen, sodass Besucher es gut erreichen können. Der Innenhof und die Gärten bieten ruhige Bereiche zum Nachdenken, während das angeschlossene Kulturzentrum Räume für Bildungsangebote und Veranstaltungen bereitstellt.
Die Säulen im Gebetsraum verzweigen sich nach oben wie Baumstämme, ein Gestaltungselement, das an natürliche Formen erinnert und gleichzeitig die Kuppel trägt. Die Architektur verbindet maghrebinische, osmanische und persische Traditionen mit italienischen Materialien und schafft so eine seltene Synthese östlicher und westlicher Baukunst.
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