Piani dei Resinelli, Bergweide in der Provinz Lecco, Italien.
Die Piani dei Resinelli sind ein Hochplateau, das sich über vier Gemeinden auf 1200 Metern Höhe erstreckt und Wiesen sowie Wälder zeigt, die von Kalksteinfelsformationen des Grigne-Massivs umgeben sind. Das Gelände bietet offene Flächen mit Ausblicken auf die umliegenden Berghänge.
Die Familie Alippi nutzte das Plateau seit dem 17. Jahrhundert als Bergweide, nicht erst im 19. Jahrhundert. 1830 errichtete die Familie Resinelli dort einen Jagd-Roccolo, und ab 1930 wurde deren Name zum Ortsnamen. Die erste Hütte, die der Società Escursionisti Milanesi, eröffnete 1899; 1911 folgte die Carlo-Porta-Hütte und 1917 die vom Architekten Paolo Mezzanotte entworfene Kapelle Sacro Cuore.
Das Naturmuseum der Grigne im Parco Valentino zeigt Exponate über die Geologie, Flora und Fauna der umliegenden Bergumgebung. Besucher können hier die natürlichen Besonderheiten des Gebiets kennenlernen.
Die Strada Consortile Ballabio–Piani Resinelli, am 7. Oktober 1936 eingeweiht und vom Ingenieur Naco Guzzi entworfen, führt von Ballabio hinauf zum Plateau; bis 1980 war sie mautpflichtig. Das Plateau liegt zwischen 1.200 und 1.300 m am Fuß der Grignetta, und hier entspringt der Calolden-Bach. Der Bergbaupark auf 1.300 m ist unterirdisch zu besichtigen.
Der Bergbaupark auf 1300 m nutzt die Blei-Zink-Gänge der sogenannten „dolomia metallifera“, die vom 16. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg abgebaut wurden. Besucher steigen in dieselben Stollen hinab; der Eingang liegt auf dem Plateau unterhalb der Grignetta.
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