QT8, Wohnviertel in Zone 8, Mailand, Italien
QT8 ist ein Wohnviertel im östlichen Mailand mit Gebäuden aus der Nachkriegszeit, die um einen künstlichen Hügel herum entstanden sind. Monte Stella, aufgebaut aus Kriegstrümmern, prägt das Viertel zusammen mit modernen Häusern und grünen Flächen.
Das Viertel entstand ab 1946 als Piero Bottoni ein neues Wohngebiet für Mailand entwarf und damit die Stadt wieder aufbaute. Der Name bezieht sich auf die 8. Triennale-Ausstellung, eine wichtige Kunstveranstaltung in Mailands Geschichte.
Die Kirche Santa Maria Nascente zeigt rohen Beton und klare Linien, die das Bauen in der Nachkriegszeit prägen. Man sieht hier einen Stil, der Schlichtheit mit Zweckmäßigkeit verbindet und bis heute das Viertel mitprägt.
Das Viertel hat viele Spielplätze, kleine Gärten und einen großen Park, die zum Spazieren und Ausruhen einladen. Man kommt leicht mit der U-Bahn und Bussen in die Innenstadt und kann das Viertel gut zu Fuß erkunden.
Das Viertel war Heimat der ersten vierstöckigen vorgefertigten Wohngebäude Italiens, gebaut 1948 mit neuen Techniken. Diese Gebäude zeigen, wie Mailand nach dem Krieg experimentierte, um schnell neue Häuser zu errichten.
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