Rifugio Antonio Curò, Berghütte in den Bergamasker Voralpen, Italien
Das Rifugio Antonio Curò ist eine Berghütte in den Bergamasker Voralpen, die auf etwa 1.915 Metern Höhe im Barbellino-Becken liegt und auf die Gipfel Recastello, Coca und Monte Torena blickt. Die Hütte bietet Schlafmöglichkeiten in mehreren Zimmern unterschiedlicher Größe, zwei Speisesäle sowie Gemeinschaftsbäder mit Münzdusche.
Die Hütte wurde 1886 eröffnet, als das Bergsteigen in den italienischen Alpen einen starken Aufschwung erlebte und der Club Alpino Italiano begann, feste Stützpunkte im Gebirge zu errichten. Seitdem ist sie ein fester Bestandteil des Wegenetzes in den Orobie-Alpen geblieben.
Das Rifugio Antonio Curò liegt im Herzen des Barbellino-Beckens und ist ein typischer Treffpunkt für Bergwanderer, die die Orobie-Alpen erkunden. Die Gäste sitzen oft zusammen in den Speisesälen und tauschen Erfahrungen über die Routen des Tages aus, wie es in der Hüttenkultur Norditaliens üblich ist.
Die Hütte liegt auf einer Höhe, bei der Akklimatisierung empfehlenswert ist, also ist es ratsam, sich nach der Ankunft Zeit zum Ausruhen zu nehmen, bevor man weitere Routen in Angriff nimmt. Das Gelände rund um die Hütte ist typisches Hochgebirge, daher sind feste Bergschuhe und eine gute körperliche Verfassung notwendig.
Von der Hütte aus ist die höchste Wasserfallkette Italiens zu sehen, die aus dem Gletscher Barbellino gespeist wird und in die Conca unterhalb stürzt. Dieser Anblick ist von hier aus ohne zusätzliche Wanderung möglich, was die Lage der Hütte besonders macht.
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