Tempel G in Selinunt, Antiker griechischer Tempel im Archäologischen Park von Selinunte, Italien.
Der Tempel G in Selinunt ist ein dorischer Tempel aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. und gehört zu den größten je in der griechischen Welt begonnenen Bauwerken. Er liegt im östlichen Tempelbezirk von Selinunt und weist acht Säulen an der Front sowie siebzehn Säulen an jeder Längsseite auf.
Der Bau begann um 530 v. Chr., wurde jedoch nie abgeschlossen, da Karthago Selinunt im Jahr 409 v. Chr. zerstörte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das, was noch aufrecht stand, wahrscheinlich durch ein Erdbeben zum Einsturz gebracht.
Der Tempel zeigt den dorischen Baustil mit charakteristischen Säulen, die noch heute beeindrucken, wenn man zwischen den Ruinen umhergeht. Die imposante Gestaltung spiegelt wider, wie wichtig dieses Heiligtum für die Menschen war, die es vor Jahrhunderten besuchten.
Die Ruinen sind weitgehend offen und können frei erkundet werden. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und Sonnenschutz mitzunehmen, da zwischen den Steinblöcken kaum Schatten zu finden ist.
Die für den Bau vorgesehenen Steinblöcke wurden in den Steinbrüchen der Cave di Cusa gehauen, die noch heute besucht werden können. Dort liegen halbfertige Säulentrommeln noch genau dort, wo die Arbeit vor mehr als 2.500 Jahren abrupt zum Erliegen kam.
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