Villa Gabrielli al Gianicolo, Renaissance-Villa auf dem Gianicolo-Hügel, Rom, Italien.
Villa Gabrielli al Gianicolo ist ein Anwesen aus der Renaissance auf dem Janikulus-Hügel mit mehreren verbundenen Gebäuden im nördlichen Teil des Areals. Die Komposition bietet freie Blicke zur Kuppel des Petersdoms und erstreckt sich über umfangreiche Grünflächen mit Gärten.
Im 18. Jahrhundert verwandelte Fürst Pietro Gabrielli zerstreute Gärten in ein einheitliches Anwesen und beauftragte Architekt Francesco Rust mit der Gestaltung. Im 19. Jahrhundert kaufte Papst Pius IX. das Gelände für die päpstliche Verwaltung, wodurch sein Status als Extraterritorium unter der Lateranvereinbarung festgelegt wurde.
Der Ort trägt den Namen seines ursprünglichen Besitzers und wird heute von päpstlichen Institutionen genutzt, die hier Seminaristen und Studenten ausbilden. Die Gebäude auf dem Gelände spiegeln ihre Funktion als religiöse Lehrstätten wider und prägen das tägliche Leben auf dem Hügel.
Das Gelände befindet sich auf einer Anhöhe, was bedeutet, dass der Zugang Wege mit Steigungen erfordert und einen Blick auf die Stadt bietet. Besucher sollten bedenken, dass das Areal von Bildungsinstitutionen besetzt ist und der Zugang möglicherweise begrenzt oder zu bestimmten Zeiten nicht verfügbar ist.
Das Gelände steht unter der Lateranvereinbarung und gilt als extraterritoriales Gebiet unter päpstlicher Kontrolle, nicht unter italienischer Gerichtsbarkeit. Diese besondere rechtliche Status macht es zu einem ungewöhnlichen Ort innerhalb Roms, wo die Grenzen zwischen Stadtgebiet und kirchlichem Staat verschwimmen.
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