Sant’Onofrio al Gianicolo, Renaissancekirche auf dem Gianicolo-Hügel, Rom, Italien.
Sant'Onofrio ist eine Kirche der Renaissance auf dem Ianiculum-Hügel mit einer gewölbten Kirche und mehreren Kapellen im Inneren. Der Komplex umfasst auch einen Klosterhof und beherbergt kunstvolle Wandmalereien verschiedener künstlerischer Epochen.
Das Kloster wurde 1439 auf einem früheren Eremitage-Gelände gegründet, das Papst Eugen IV. einer Ordnung von Eremiten geschenkt hatte. Der Bau folgte der Renaissance-Architektur und wurde zum Sitz einer wachsenden monastischen Gemeinschaft.
Die Fresken im Kreuzgang zeigen das Leben des heiligen Onofrio mit Szenen, die von talentierten Künstlern der Zeit gemalt wurden. Diese Bilder erzählen von einem Heiligen, der isoliert in der Wüste lebte und bei gläubigen Menschen Verehrung erfuhr.
Besucher sollten wissen, dass die Kirche zu bestimmten Zeiten unter Leitung der Ordensgemeinschaft zur Verfügung steht und besondere Regeln zur Teilnahme gelten. Die beste Zeit ist, sich vorab zu erkundigen, um Enttäuschungen bei den Besuchszeiten zu vermeiden.
Der Dichter Torquato Tasso verbrachte seine letzten Lebenstage im Kloster und wurde dort beerdigt, wodurch ein wichtiger Ort der Renaissance-Literaturgeschichte entstand. Sein Grab befindet sich noch heute in den Räumen, wo er einst lebte und arbeitete.
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