Villa di Domiziano al Circeo, Römische Kaiservilla in Sabaudia, Italien.
Die Villa di Domiziano al Circeo nimmt eine 45 Hektar große Halbinsel an der Lagune von Paola zwischen Sabaudia und San Felice Circeo ein. Der Großteil des Areals ist unausgegraben; sichtbar sind drei Bereiche: die Exedra-Thermen mit Palästra und marmornem Opus-spicatum-Boden, das apsidiale Becken an der Nordwestspitze und die zentralen Zisternen zur Wassersammlung und -verteilung.
Die früheste Villa an diesem Ort stammt aus spätrepublikanischer und augusteischer Zeit; möglicherweise war es die Villa des Triumvirn Lepidus, der 36 v. Chr. dorthin verbannt wurde. Domitian (Reg. 81–96 n. Chr.) ließ sie stark erweitern und verschönern, und die Lex Irnitana erwähnt ein Dokument recitatae Circeiis, das im Oktober 91 in Circeii diktiert wurde. Ziegelstempel aus seiner Regierungszeit, die 1934 gefunden wurden, bestätigen die Zuschreibung.
Der Name der Villa stammt von der noch heute Palazzo genannten Örtlichkeit zwischen Sabaudia und San Felice Circeo. Martials Verse verorten hier die Mätressen Domitians, und die Lex Irnitana, ein spanisches Stadtrecht, nennt einen Erlass recitatae Circeiis, im Oktober 91 in Circeii diktiert. Im ergrabenen Südbereich fand man Ziegelstempel aus der Regierungszeit Domitians.
Nur drei Teile der Villa sind sichtbar: die Exedra-Thermen am Südwestufer, das Apsidenbecken an der Nordwestspitze und die zentralen Zisternen. Der Großteil der 45 Hektar großen Halbinsel ist unausgegraben und mit in den 1940er Jahren gepflanzten Pinien bedeckt, deren Wurzeln die verschütteten Ruinen gefährden. Zwischen den drei Bereichen legt man Wege zu Fuß zurück.
Die 45 Hektar große Halbinsel der Villa ist größtenteils unausgegraben; sichtbar sind nur drei Bereiche: die Exedra-Thermen, das Apsidenbecken und die zentralen Zisternen. Die in den 1940er Jahren gepflanzten Pinien bedrohen die verschütteten Ruinen mit ihren Wurzeln.
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