Santa Maria a Castello, Mittelalterliches Heiligtum in Formicola, Italien.
Das Heiligtum Santa Maria a Castello ist ein mittelalterliches Heiligtum in Formicola mit zwei unterschiedlichen architektonischen Komponenten. Es kombiniert eine Einsiedelei aus dem 13. Jahrhundert mit einer Kapelle, die zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert erbaut wurde.
Das Heiligtum erscheint erstmals 1326 in den Rationes decimarum Italiae als Sancta Maria de castro dokumentiert. Diese frube Erwahnung belegt seine Bedeutung als religioses Zentrum in der mittelalterlichen Periode.
Im Heiligtum sind mittelalterliche Fresken an den Wänden zu sehen, die religiöse Szenen darstellen und aus verschiedenen Epochen stammen.
Das Heiligtum liegt auf einer erhobenen Lage, was einen Aufstieg erfordert, aber auch weitreichende Aussichten auf die umgebende Landschaft bietet. Besucher sollten sich auf steile Pfade und unebenes Geland vorbereiten.
Mit diesem Ort ist eine lokale Legende verbunden, in der das Gebet einer Mutter zur Ruckkehr ihres Kindes fuhrte, das von einem wilden Tier mitgenommen worden war. Diese Geschichte pragt bis heute die kulturelle Bedeutung des Heiligtums in der Region.
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