Villa Chigi, Villa aus dem 18. Jahrhundert in Rom, Italien
Villa Chigi ist eine Stadtresidenz aus dem 18. Jahrhundert im Norden Roms, im Viertel Parioli, die zu einem offiziellen staatlichen Gebäude umgewidmet wurde. Sie besteht aus einem Hauptgebäude mit dekorierten Innenräumen und einem umgebenden Garten, der mit dem Baukörper verbunden ist.
Die Villa wurde 1765 im Auftrag des Bankiers Agostino Chigi errichtet, der damals zu den einflussreichsten Persönlichkeiten Roms gehörte. Im Laufe der Zeit wechselte das Gebäude mehrfach den Besitzer, bevor es schließlich in staatlichen Besitz überging.
Villa Chigi ist eng mit dem Namen der Familie Chigi verbunden, einer der einflussreichsten römischen Bankiersfamilien des 18. Jahrhunderts. Heute ist die Villa ein öffentliches Gebäude, das als Amtssitz des Präsidenten des Senats der Republik genutzt wird.
Der Zugang zur Villa ist in der Regel auf offizielle Anlässe beschränkt, da das Gebäude als Amtssitz des Senatspräsidenten genutzt wird. Die Außenbereiche und der Garten sind jedoch gelegentlich bei öffentlichen Veranstaltungen zugänglich.
Der Bankier Agostino Chigi ließ den Baubeginn nach einem astrologischen Kalender festlegen und wählte einen astronomisch günstigen Zeitpunkt für die Grundsteinlegung. Diese Praxis war im wohlhabenden Rom des 18. Jahrhunderts nicht ungewöhnlich und zeigt, wie stark übernatürliche Überzeugungen das alltägliche Leben beeinflussten.
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