Santa Maria in Porto Fuori, Römisch-katholische Kirche in Porto Fuori, Italien
Santa Maria in Porto Fuori ist eine katholische Kirche bei Ravenna, erstmals 1103 urkundlich erwähnt und 1131 von Gualtero, dem späteren Erzbischof von Ravenna, geweiht. Am 5. November 1944 durch einen alliierten Bombenangriff vollständig zerstört, wurde sie am selben Ort wieder aufgebaut. Am 15. August 1915 wurde sie durch das Dekret «Sancta Maria in portu extra moenia» zur Pfarrei erklärt.
Die ersten Nachrichten über Santa Maria in Porto Fuori stammen aus Dokumenten von 1103 über Restaurierungen eines Vorgängerbaus; die Kirche wurde 1131 von Gualtero geweiht, einem regulierten Chorherrn aus Porto, der später Erzbischof von Ravenna wurde. Sie war der ursprüngliche Sitz der regulierten Chorherren von Porto und Zentrum der Verehrung der Madonna Greca, deren Bild der Überlieferung nach am 8. April 1100 eintraf. Anfang des 16. Jahrhunderts zogen die Mönche in ein neues Kloster bei Porta Nuova; nach der Zerstörung durch einen alliierten Bombenangriff am 5. November 1944 wurde die Kirche am selben Ort wieder aufgebaut.
Der Name des Weilers Porto Fuori stammt vom Patrozinium der Kirche. Jahrhundertelang war sie der ursprüngliche Sitz der regulierten Chorherren von Porto und das Zentrum der Verehrung der Madonna Greca, deren Bild der Überlieferung nach am 8. April 1100 wunderbar eintraf; zu Beginn des 16. Jahrhunderts zogen die Mönche in ein neues Kloster bei der Porta Nuova.
Die Kirche steht in der Ortschaft Porto Fuori, unweit von Ravenna; der Ort selbst trägt den Namen der Kirche. Das sichtbare Gebäude ist der Wiederaufbau nach dem alliierten Bombenangriff vom 5. November 1944, sodass Besucher den Nachkriegsbau und nicht den mittelalterlichen Bestand sehen. Die Pfarrei wurde am 15. August 1915 durch das Dekret «Sancta Maria in portu extra moenia» errichtet.
Dante-Kommentatoren bringen die Kirche seit Langem mit dem XXI. Gesang des Paradieses, Vers 123, in Verbindung, wo der Dichter von „la casa di Nostra donna in sul lito Adriano" spricht; andere sehen darin Pomposa oder Santa Maria di Portonovo bei Ancona. Die Kirche bewahrte zudem die Madonna Greca, deren Bild der Überlieferung nach am 8. April 1100 eintraf.
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