Santa Maria di Caravaggio Church, Basilika minor und Pfarrkirche im Stadtteil Porta Ticinese, Mailand, Italien
Die Santa Maria di Caravaggio ist eine Pfarrkirche und Minorbasilika im Mailänder Viertel Porta Ticinese, die im neoromanischen Stil erbaut wurde. Das Gebäude folgt einem lateinischen Kreuzgrundriss mit einem einzigen Hauptschiff und besitzt eine Krypta mit Mosaikschmuck im Untergeschoss.
An der Stelle der heutigen Kirche stand ursprünglich eine Holzkapelle, die 1902 errichtet wurde, um den Mailändern eine Verbindung zum Wallfahrtsort Caravaggio zu bieten. Der Architekt Cecilio Arpesani entwarf den dauerhaften Steinbau, der zwischen 1906 und 1911 errichtet wurde.
Die Kirche ist dem Heiligtum von Caravaggio gewidmet, einem Wallfahrtsort in der Lombardei, an dem die Jungfrau Maria der Überlieferung nach im 15. Jahrhundert erschienen sein soll. Im Inneren erinnern Kunstwerke und Votivgaben an diese Verbindung, und Gläubige aus dem Viertel kommen regelmäßig zum Gebet hierher.
Die Kirche ist zu Fuß vom Zentrum Mailands gut erreichbar, da das Viertel Porta Ticinese über mehrere Straßenbahnlinien angebunden ist. Wer die Krypta im Untergeschoss besichtigen möchte, sollte darauf achten, nicht während einer laufenden Messe zu kommen.
Obwohl das Gebäude einem Mailänder Viertel dient, trägt es den Namen eines kleinen Ortes außerhalb der Stadt, was auf die Stärke der Wallfahrtstradition in der Region hinweist. Der Glockenturm wurde erst nach der Fertigstellung des Hauptgebäudes hinzugefügt und verändert damit das ursprüngliche Erscheinungsbild der Fassade.
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