Qasr Burquʿ, Wüstenschloss im östlichen Jordanien.
Qasr Burqu ist eine Steinburg, die in der schwarzen Basaltlandschaft nahe einem natürlichen flachen Becken steht und eine römische Türme aus Stein sowie ausgedehnte Umfassungsmauern besitzt. Der Komplex zeigt eine Mischung aus befestigten Räumen und größeren Hofbereichen, die über viele Generationen hinweg gebaut und verändert wurden.
Die Burg wurde um 700 n.Chr. in der Zeit des Umayyadischen Kalifats von al-Walid I. erbaut, und der Platz war zuvor von einer römischen Festung und einem byzantinischen Kloster besiedelt. Diese Schichten zeigen, wie dieser Ort über Jahrhunderte hinweg strategische Bedeutung behielt.
Das Schloss zeigt frühe islamische Bautechniken, die römische Ingenieurkunst mit Elementen des Umayyadischen Palastdesigns verbinden. Es demonstriert, wie verschiedene architektonische Traditionen an diesem Ort zusammenkamen.
Der Ort liegt abgelegen in der Wüste und verfügt über keine modernen Einrichtungen, daher ist sorgfältige Vorbereitung erforderlich. Besucher sollten Wasser, Proviant und geeignete Kleidung für die Wüstenerkundung mitbringen.
Die Ausgrabung zeigt, dass ein ausgeklügeltes Kanalsystem für Bewässerung in dieser trockenen Gegend gebaut wurde, ein Beweis für fortgeschrittene wasserwirtschaftliche Fähigkeiten. Dieses Netzwerk zeigt, wie Bewohner Wasser über große Entfernungen gesammelt und verteilt haben.
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