Ledja, Lavafeld im südlichen Syrien
Lajat ist ein ausgedehntes Lavafeld im Süden Syriens, das von grauem Vulkangestein bedeckt ist und zahlreiche flache Mulden aufweist. Die Oberfläche ist uneben und zerklüftet, typisch für alte Lavaströme, und liegt auf einer Höhe von rund 700 Metern über dem Meeresspiegel.
In der Antike war das Gebiet unter dem griechischen Namen Trachonitis bekannt und wurde später unter römischer Herrschaft durch den Bau von Straßen erschlossen. In byzantinischer Zeit entstanden hier zahlreiche Kirchen und Siedlungen, von denen einige Überreste noch heute sichtbar sind.
Innerhalb des Lavafelds haben sich über Jahrhunderte Dörfer in den natürlichen Mulden des Gesteins entwickelt, wo Bewohner das Land bestellten und Häuser aus den örtlichen Steinen errichteten. Diese Siedlungen sind bis heute bewohnt und geben dem Gebiet ein lebendiges, von der Geologie geprägtes Gesicht.
Das Gelände ist uneben und mit scharfen Vulkansteinen bedeckt, daher sind feste Schuhe und vorsichtige Schritte unbedingt erforderlich. Da es in der Gegend kaum Einrichtungen gibt, sollten Besucher genügend Wasser und Vorräte mitbringen, bevor sie aufbrechen.
Das Lavafeld enthält Hunderte von antiken Felszeichnungen und Inschriften, die von frühen Reisenden und nomadischen Gruppen in den Stein geritzt wurden. Die meisten Besucher laufen an diesen Gravuren vorbei, ohne sie zu bemerken, da sie sich kaum von der rauen Oberfläche des umgebenden Gesteins abheben.
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