Dschabal ad-Duruz, Vulkanischer Gipfel im Gouvernement As-Suwayda, Syrien
Jabal al-Druze ist ein Vulkanfeld im Süden Syriens, das sich über weite Flächen erstreckt und aus Dutzenden Basaltkegeln besteht. Das Gebiet zeigt typische vulkanische Merkmale mit erkalteten Lavaströmen, dunklem Gestein und erhöhten Vulkankegeln in einer kargen Landschaft.
Das Gebiet entstand durch vulkanische Aktivität vor Tausenden von Jahren und schuf die charakteristischen Basaltformationen, die heute die Landschaft bestimmen. Während der französischen Mandatszeit von 1921 bis 1936 erhielt die Region eine besondere politische Stellung als autonomer Staat.
Die Region ist Heimat der Drusen, einer eigenständigen Religionsgemeinschaft, die hier seit Jahrhunderten lebt und das Gebiet kulturell prägt. Besucher können traditionelle Dörfer sehen, in denen diese Gemeinschaft ihre Bräuche und Lebensweise bewahrt hat.
Die Region erfordert sorgfältige Planung, da die Vulkanlandschaft wild und unwegsam ist und sich am besten mit lokalem Wissen erkunden lässt. Festes Schuhwerk und Wasservorräte sind wichtig, da das Gelände trocken und felsig ist.
Die Region beherbergt zahlreiche isolierte Vulkankegel, die Tells genannt werden und sich deutlich über die umgebenden Lavaebenen erheben. Diese konischen Strukturen entstanden durch unterschiedliche Eruptionsmuster und bilden ein faszinierendes Mosaik verschiedener vulkanischer Formen.
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