Deir el-Kahf, Römische Festung im Gouvernement Mafraq, Jordanien.
Deir el-Kahf ist eine Festung aus schwarzem Basaltstein in der Provinz Mafraq mit Merkmalen römischer Militärarchitektur. Die Anlage besteht aus Wehrmauern und erhöhten Beobachtungspunkten, die strategisch zur Überwachung der Grenzregion angelegt wurden.
Die Festung wurde im 4. Jahrhundert erbaut und diente als wichtiger Verteidigungspunkt entlang der östlichen Grenze des Römischen Reiches. Nach dem Fall Roms wurde sie von Byzantinern weitergenutzt und später während der islamischen Expansion erneut besiedelt.
Der Ort zeigt, wie Militärarchitektur über Jahrhunderte hinweg umgewandelt wurde und verschiedene Kulturen ihre Spuren hinterließen. Besucher können heute sehen, wie römische, byzantinische und islamische Bauweisen übereinander geschichtet sind.
Das Gelände befindet sich auf einer Höhe von etwa 1000 Metern und ist nur mit privatem Transportmittel erreichbar. Die nächste Hauptstraße ist die Autobahn 10, von der aus Zufahrtsstraßen zum Gelände führen.
Auf der Zufahrtsstraße zur Festung befinden sich kleine landwirtschaftliche Höfe mit aktiven Taubenschlägen, die den Übergang von Ackerland zur Östlichen Wüste markieren. Diese ländliche Nutzung zeigt, wie die Gegend heute noch von lokalen Gemeinschaften geprägt wird.
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