Präfektur Miyazaki, Präfektur in Kyushu, Japan
Die Präfektur Miyazaki ist eine Verwaltungseinheit im Südosten von Kyushu, die sich entlang der Pazifikküste erstreckt und zahlreiche Naturparks umfasst. Sandstrände wechseln sich mit Klippen ab, während das Inland von Bergen und dichten Wäldern geprägt ist.
Die Präfektur wurde 1883 während der Meiji-Reformen aus der ehemaligen Provinz Hyūga gebildet und von Kagoshima getrennt. In der Folgezeit entwickelte sie sich zu einem landwirtschaftlich geprägten Gebiet mit wachsender Infrastruktur.
Die Region ist nach dem Shinto-Schrein Miyazaki-jingū benannt, der an die mythische Gründung Japans erinnert und heute Pilger aus dem ganzen Land anzieht. In Takachiho führen Dorfgemeinschaften bis heute nächtliche Kagura-Tänze auf, bei denen maskierte Darsteller Geschichten der Götter aus dem Kojiki nacherzählen.
Der Flughafen Miyazaki verbindet die Region mit größeren japanischen Städten und ermöglicht Anschlussreisen innerhalb von Kyushu. JR-Züge und lokale Busse verkehren zwischen den Hauptorten, wobei das Inland oft leichter mit dem Auto zu erreichen ist.
Auf der kleinen Insel Aoshima wachsen zwei unberührte Wälder der Livistona-chinensis-Palme, die sonst in Japan kaum vorkommen. Die Region ist außerdem das einzige bekannte Habitat des Pilzes Chorioactis geaster, der sonst nur in Texas gefunden wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.