Universität für Elektrokommunikation, Nationale Universität in Chofu, Japan
Die University of Electro-Communications ist eine staatliche Hochschule in Chofu im Westen der Metropolregion Tokio, die sich auf Elektrotechnik, Informatik und verwandte technische Fächer spezialisiert hat. Das Gelände besteht aus mehreren modernen Gebäuden, Forschungszentren und Laboren, die mit Ausrüstung für experimentelle Arbeiten in den Bereichen Photonik, drahtlose Systeme und Informationsverarbeitung ausgestattet sind.
Diese Hochschule entstand aus einer 1918 gegründeten Schule für drahtlose Telegrafie, die Techniker für die aufkommende Funktechnik ausbildete. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt sie 1949 den Status einer staatlichen Universität und erweiterte ihr Lehrprogramm auf die gesamte Bandbreite der Elektrotechnik und Informatik.
Der Name dieser Hochschule leitet sich direkt von ihrer Gründung als Institut für drahtlose Kommunikation ab und spiegelt die historische Bedeutung der Elektrotechnik in Japan wider. Heute ist der Campus ein lebendiger Ort, an dem junge Menschen aus der ganzen Welt an Projekten in den Bereichen Robotik, künstliche Intelligenz und optische Technologien arbeiten.
Der Campus liegt im westlichen Teil von Chofu und ist über die Keio-Linie gut mit dem Zentrum Tokios verbunden. Die meisten Labore und Forschungseinrichtungen sind für die allgemeine Öffentlichkeit nicht zugänglich, doch bei bestimmten Veranstaltungen und Tagen der offenen Tür können Besucher Teile der Anlage besichtigen.
Ken Kutaragi, der die PlayStation-Konsole entwickelte und später Sony Computer Entertainment leitete, studierte hier in den 1970er Jahren und erwarb grundlegende Kenntnisse in digitaler Signalverarbeitung. Seine Abschlussarbeit befasste sich bereits mit Themen der Echtzeitberechnung, die später in der Spielkonsolentechnik zentral wurden.
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