Gōtsu, Küstenstadt in der Präfektur Shimane, Japan
Gotsu ist eine Stadt an der Westküste der Präfektur Shimane, die sich über etwa 268 Quadratkilometer erstreckt. Im Norden liegen Küstenterrassen, während der Süden von bewaldeten Hügeln geprägt ist.
Die Stadt begann als Dorf im Jahr 1889 und wurde 1914 zur Stadt erhoben, bevor sie 1954 durch die Vereinigung mehrerer Gemeinden ihren heutigen Status erreichte. Diese Entwicklung prägte die gegenwärtige Gestalt der Stadt.
Kunsthandwerker bewahren hier traditionelle Techniken wie die Herstellung von Sekishu-Dachziegeln und Iwami-Keramik, die das lokale Keramik-Erbe prägen. Diese handwerklichen Traditionen sind noch heute in Werkstätten sichtbar und zeigen die regionale Kunstfertigkeit.
Die Stadt ist durch die San'in-Hauptlinie und mehrere Schnellstraßen, einschließlich der San'in-Autobahn und der Nationalstraße 9, mit anderen Regionen verbunden. Diese Verkehrsanbindungen ermöglichen einen einfachen Zugang von anderen Teilen Shimanes.
Im Jahr 1905 retteten die Einwohner über 200 russische Matrosen aus dem sinkenden Transportschiff Irtysh, was zu einer jährlichen Gedenkfeier führte. Diese historische Rettungstat wird heute noch durch ein Fest geehrt, das die Verbindung zwischen der Stadt und Russland bewahrt.
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