Ashiya, Wohnstadt in der Präfektur Hyogo, Japan
Ashiya ist eine Stadt in der Präfektur Hyōgo, die sich zwischen den Rokko-Bergen und der Osaka-Bucht erstreckt und von ruhigen Wohnvierteln mit viel Grün geprägt wird. Die Straßen verlaufen zwischen kleinen Hügeln und flacheren Abschnitten, und viele Häuser liegen zurückgesetzt von der Straße.
Zwischen 794 und 1185 ließen sich Adlige und Schriftsteller in der Gegend nieder, die die landschaftliche Lage zwischen Bergen und Meer schätzten. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden strengere Bauvorschriften, die den Charakter der Stadt bis heute prägen.
Die großen Einfamilienhäuser mit Gärten prägen das Stadtbild und erinnern an westliche Wohnkonzepte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bewohner schätzen die niedrige Bebauung und die breiten Straßen, die zum Spazierengehen und Radfahren einladen.
Die Stadt ist per Bahn aus Kobe und Osaka in kurzer Zeit erreichbar, und mehrere Bahnhöfe verteilen sich über das Gebiet. Fußwege führen durch die Wohnviertel, während die Hügellagen oft nur mit dem Auto zugänglich sind.
Ab 1945 verbot die Stadtverwaltung Pachinko-Hallen, Glücksspieleinrichtungen, Werbetafeln auf Dächern und blinkende Lichter im öffentlichen Raum. Diese Regeln gelten weiterhin und prägen das ruhige Erscheinungsbild der Straßen.
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