Toshima, Sonderbezirk im Norden von Tokio, Japan
Toshima-ku ist ein Verwaltungsbezirk im nördlichen Teil der Metropole Tokyo in Japan, der Wohnviertel wie Ikebukuro, Sugamo und Komagome umfasst. Die Gegend erstreckt sich über eine dicht bebaute Fläche mit Bürogebäuden, Kaufhäusern, Parks und Wohnblocks, die von einem Netz aus Bahnhöfen und Straßen durchzogen ist.
Der Bezirk entstand 1943 durch die Zusammenlegung von vier älteren Gemeinden im Rahmen einer Neuordnung der Verwaltungsstruktur der Hauptstadt. Während des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Ikebukuro zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt, was die weitere Stadtentwicklung prägte.
Die Herkunft des Namens Toshima leitet sich von einer historischen Inselgruppe ab, die einst im westlichen Teil der heutigen Präfektur Tokyo lag. In Sugamo treffen sich ältere Bewohner in den traditionellen Einkaufsstraßen, während in Ikebukuro junge Leute die Manga- und Anime-Geschäfte füllen.
Die meisten Besucher erreichen die Gegend über Ikebukuro oder Sugamo, beide mit direkten Verbindungen zu verschiedenen Teilen der Stadt. Die Orientierung fällt leichter, wenn man sich an den großen Stationen und den Hauptverkehrsstraßen orientiert, die das Gebiet durchqueren.
In Somei wurde im 19. Jahrhundert die Sorte Somei Yoshino gezüchtet, die später zur häufigsten Kirschblütensorte in ganz Japan wurde. Diese Züchtung verbreitete sich so schnell, dass heute fast alle Kirschbäume in den Parks und entlang der Straßen der Hauptstadt Nachkommen dieser Sorte sind.
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