Tatsuno, Verwaltungsstadt in der Präfektur Hyogo, Japan
Tatsuno ist eine Stadt in der südwestlichen Ecke der Präfektur Hyōgo, eingefasst von Bergketten im Norden und der Seto-Inlandsee im Süden. Der Fluss Ibo durchquert das Stadtgebiet in nord-südlicher Richtung und gliedert die Ebene, in der sich Wohnviertel und Gewerbegebiete abwechseln.
Die Familie Wakisaka regierte diesen Ort ab 1672 über zwei Jahrhunderte und baute ihn zu einer Burgstadt aus. Nach der Meiji-Restauration wandelte sich die Verwaltungsstruktur, und später wurden mehrere kleinere Gemeinden zusammengeführt, bis die heutige Stadtform entstand.
Der Name leitet sich vom örtlichen Burghügel ab, der einst das Zentrum dieser Siedlung bildete. Heute erkennt man in den schmalen Gassen mit weißen Lagerhäusern noch die Struktur der alten Handelsquartiere.
Die wichtigsten Alltagsdienste liegen verteilt in mehreren Stadtteilen, sodass ein Fahrzeug bei längeren Aufenthalten von Nutzen sein kann. Wer sich für Architektur und Handwerkstraditionen interessiert, findet in den älteren Vierteln viele erhaltene Gebäude aus früheren Epochen.
Die örtliche Produktion dünner Fadennudeln und Sojasauce reicht mehrere Jahrhunderte zurück und prägt bis heute einige Familienbetriebe. Rund ein Viertel der Erwerbstätigen pendelt täglich in die benachbarte Großstadt Himeji, was dem Ort eine ausgeprägte Doppelfunktion als Wohn- und Produktionsstandort verleiht.
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