Tabayama, Bergdorf im Bezirk Kitatsuru, Japan
Tabayama ist ein Bergdorf im Distrikt Kitatsuru auf etwa 500 Metern Höhe und erstreckt sich über mehrere Täler mit dichten Wäldern und traditionellen Holzbauten. Die Siedlung ist von grünen Hängen umgeben und besteht aus verstreuten Häusern, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen.
Das Dorf erhielt 1889 seine offizielle Statusbezeichnung, was einen wichtigen Wendepunkt in der administrativen Neuorganisation des ländlichen Japan während der Meiji-Zeit markierte. Diese Umstrukturierung war Teil umfassender Reformen, die moderne Verwaltungsstrukturen in abgelegene Gebiete brachten.
Die Bewohner bewirtschaften das Land nach überlieferten Methoden und nutzen die steilen Hänge für Reisanbau und Gemüsebeete, die das Dorfbild prägen.
Regelmäßige Busverbindungen verbinden das Dorf mit benachbarten Städten von der zentralen Haltestelle aus. Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Wanderwege leicht zugänglich sind.
Das Dorf betreibt ein Aufforstungsprogramm, bei dem für jeden gefällten Baum drei neue Setzlinge gepflanzt werden. Dieses Engagement für Waldmanagement macht den Ort zu einem Beispiel für nachhaltiges Zusammenleben mit der Natur.
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