Nihombashi, Geschäftsviertel in Tokio, Japan
Nihonbashi ist ein Handelsviertel in Chūō-ku, Tokio, Japan, wo gläserne Bürotürme neben mehrstöckigen Kaufhäusern und kleinen Fachgeschäften entlang schmaler Straßen stehen. Mehrere Wasserläufe fließen unter Straßenbrücken hindurch und bilden ein Netz, das einst Waren durch die Stadt transportierte.
Das Viertel entstand im 17. Jahrhundert als zentraler Marktplatz von Edo und markierte den Ausgangspunkt von fünf Hauptstraßen. Nach einem Erdbeben Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Gebiet mit Stahlbeton wiederaufgebaut.
Der Name bedeutet wörtlich Japanbrücke und bezieht sich auf die steinerne Überquerung, die einst Handelsrouten verband. Heute arbeiten in den umliegenden Gassen noch immer Handwerksbetriebe, die Holzschnitte anfertigen oder traditionelle Papierprodukte verkaufen.
Mehrere U-Bahnlinien kreuzen sich an der Station Nihonbashi und bieten direkte Verbindungen zu Ginza und weiteren zentralen Vierteln. Die Hauptstraßen sind breit und gut ausgeschildert, während kleinere Gassen am besten zu Fuß erkundet werden.
Alle Straßenentfernungen in Japan werden weiterhin von der Brücke aus gemessen, die als Kilometerstein Null für das nationale Straßennetz dient. Eine kleine bronzene Markierung auf der Fahrbahn zeigt den exakten Referenzpunkt für diese Messungen.
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