Shikotsu-Tōya-Nationalpark, Nationalpark mit Vulkanseen in Hokkaido, Japan
Der Nationalpark erstreckt sich über etwa 993 Quadratkilometer und wird von zwei Vulkankalderseen geprägt: dem Shikotsu-See und dem Toya-See, umgeben von Bergen und Wäldern. Der Park beherbergt auch Berge, darunter der Showa-shinzan, der 1944 plötzlich aus Ackerflächen entstand.
Der Nationalpark wurde 1949 gegründet und bewahrt eine landschaft von vulkanischer Bedeutung. Das Auftauchen des Showa-shinzan 1944 ist eines der neuesten dokumentierten Beispiele von Berg- und Landschaftsbildung durch Vulkanismus auf der Welt.
Die Thermalbäder in Noboribetsu und Jozankei sind seit Generationen Orte der Entspannung und Erholung. Besucher folgen hier alten Ritualen des gemeinschaftlichen Badens, die die Verbindung zwischen Mensch und vulkanischer Natur widerspiegeln.
Das Park-Territorium ist groß, daher ist es hilfreich, vorher zu planen, welche Seen oder Berggipfel man besuchen möchte. Busse verbinden die Bahnhöfe mit den verschiedenen Zugangspunkten im Park und zu den Thermalbädern.
Der Shikotsu-See behält das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von 4 Grad Celsius und friert trotz seiner nördlichen Lage nie zu. Dieses Phänomen ermöglicht den Tauchern, unter dem Eis zu arbeiten und die Seebewohner zu studieren.
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