Ōnuma Quasi-Nationalpark, Quasi-Nationalpark in Hokkaido, Japan.
Der Ōnuma Quasi-Nationalpark ist ein geschütztes Naturgebiet in Hokkaido mit zwei Seen, die durch kleine Brücken verbunden sind und inmitten von Wäldern an der Basis des Vulkans Komagatake liegen. Das Areal erstreckt sich über etwa 90 Quadratkilometer und ist von Wanderwegen durchzogen, die es Besuchern ermöglichen, die Seen und die umliegende Waldlandschaft zu erkunden.
Das Gebiet wurde 1958 als Quasi-Nationalpark ausgewiesen und gehört seitdem zu den kleinsten designierten Schutzgebieten seiner Art in Hokkaido. Die Seen und ihre Inseln entstanden durch vulkanische Aktivitäten in ferner Vergangenheit und prägen bis heute die Landschaft des Parks.
Der Park ist ein Ort der Erholung, wo Besucher die lokale Natur hautnah erleben und verstehen lernen, wie die Landschaft durch vulkanische Aktivität entstanden ist. Die Wege und Bootstouren ermöglichen es, diesen natürlichen Prozess selbst nachzuvollziehen.
Das Gebiet liegt nördlich von Hakodate und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wobei Fahrräder vor Ort gemietet werden können. Bootsfahrten finden in den wärmeren Monaten regelmäßig statt und sind eine entspannte Möglichkeit, die Seen und Inseln zu erkunden.
Die vielen kleinen Inseln in den Seen entstanden durch alte Schlammströme von vulkanischen Ausbrüchen und bilden ein verworrenes Netzwerk von Wasserwegen. Diese geologische Formation ist selten und macht die Seen zu einem bemerkenswerten Beispiel für Vulkanlandschaften.
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