Interrupted field castle Jinya, Japanische Festung in Tarui, Japan
Jinya ist eine unvollständige Festung in Tarui mit rechteckigem Grundriss, die Steinmauern und Gräben nur auf der Ostseite besitzt. Die Struktur folgt dem Baustil der Edo-Periode, zeigt aber durch ihre begrenzte Befestigung das modifizierte Konzept, das ihr zugrunde liegt.
Die Takenaka-Familie baute die Burg im 16. Jahrhundert nach einem Verbot des Edo-Shogunats für vollständige Kastelle. Diese Einschränkung führte zur Entwicklung eines neuen Burgentyps, der Verwaltung und begrenzte Verteidigung vereinte.
Die Burg zeigt, wie lokale Herren im feudalen Japan lebten und arbeiteten, wenn ihnen der Shogun den Bau von vollständigen Burgen verbot. Der Ort spiegelt die Anpassung an strenge Regeln wider, die Macht und Status begrenzen sollten.
Der Eingangstor ist zugänglich und dient heute als Zugang zu einer lokalen Bildungseinrichtung. Besucher sollten bedenken, dass das Gelände in Nutzung ist und die Besichtigung von den aktuellen Aktivitäten an diesem Ort abhängen kann.
Die Burg war nicht als echte Festung gedacht, sondern als Wohnresidenz mit minimalen Verteidigungselementen, was sie zu einem seltenen Beispiel dieser besonderen Bauform macht. Dieser Ansatz spiegelt die geschickte Anpassung lokaler Herren an die politischen Zwänge ihrer Zeit wider.
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