Enkō-ji Temple, Buddhistischer Tempel im Stadtteil Ichijōji, Kyoto, Japan
Enkō-ji ist ein Tempel der Rinzai-shū-Nanzen-ji-Schule in Ichijōji, Sakyō-ku, Kyoto, offiziell 圓光寺 geschrieben, mit dem Bergnamen Zuigan-san und Senju Kannon als Hauptbild. Die Haupthalle öffnet sich zum Garten Jūgyū-no-niwa mit dem Seiryū-chi-Teich, der als ältester in Rakuhoku gilt, und einem Suikinkutsu. Ein zweiter Trockengarten, der Honryū-tei, wurde in der Heisei-Zeit angelegt; zum Bezirk gehören außerdem ein Teehaus, eine Zazen-Halle, ein Glockenturm und ein kleiner Ausstellungsraum.
Die Gründung des Tempels im Jahr 1601 durch den Mönch San'yō Genkitsu mit Unterstützung von Tokugawa Ieyasu markierte den Beginn einer neuen Phase. Das Gelände diente zunächst als Druckerei für konfuzianische Texte, bevor es sich zum Meditationszentrum entwickelte.
Der Tempelname wird formell 圓光寺 geschrieben. Sein Garten Jūgyū-no-niwa enthält den Seiryūchi-Teich, der als ältester in Rakuhoku gilt, sowie ein Suikinkutsu. Das Teehaus Taigetsu-an ist mit Iwakura Tomomi verbunden, der dort oft Tee getrunken haben soll.
Der Tempel liegt etwa 17 Gehminuten vom Bahnhof Ichijōji der Eizan-Bahn entfernt, oder 400 m östlich der Bushaltestelle Ichijōji Shimomatsu-chō, gleich hinter dem Shisendō. Geöffnet ist von 9 bis 17 Uhr. Im Herbst ist die kostenpflichtige Morgenbesichtigung ab 7:30 Uhr reservierungspflichtig, ebenso die Sonntags-Zazen-Sitzung um 6 Uhr.
Der Tempel bewahrt 52.320 hölzerne bewegliche Lettern der Fushimi-Ausgabe auf, die hier auf Befehl Ieyasus gedruckt wurde; sie sind die ältesten erhaltenen Lettern Japans, als Wichtiges Kulturgut eingestuft und im Ausstellungsraum Zuikaku zu sehen.
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