Rinkyū-ji, Buddhistischer Tempel in Sakyō-ku, Japan
Rinkyū-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Sakyō-ku mit Architektur der Obaku-Sekte, deren Holzstrukturen sich um einen zentralen Garten mit Steinbuddha-Statuen anordnen. Das Layout folgt traditionellen Mustern mit funktionalen Räumen für Gottesdienste und Meditation.
Der Tempel entstand ursprünglich als Sairaiin-Tempel in der Nähe des Bahnhofs Kyoto und wurde 1662 von Chikayoshi Imaeda, einem Gefolgsmann des Kaga-Clans, an seinem heutigen Standort neu errichtet. Diese Neugründung markierte einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte des Tempels.
Der Tempel bewahrt die Rinkyu-ji Otekagami, eine Sammlung von kaiserlicher Kalligraphie und Schriftstücken, die als Wichtiges Kulturgut Japans anerkannt ist. Diese Sammlung spiegelt die enge Verbindung zwischen dem Tempel und der kaiserlichen Familie wider.
Der Tempel ist für Besucher zugänglich und liegt etwa 20 Gehminuten von der Bushaltestelle Shugakuin Rikyu michi entfernt. Ein Besuch lässt sich leicht mit anderen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung kombinieren.
Im Tempel stehen etwa 300 Steinbuddha-Statuen, die als Gedenkstätten für Menschen errichtet wurden, die in Konflikten umgekommen sind. Diese Sammlung vermittelt ein Gefühl für die Trauer und das Gedenken, das an diesem Ort stattfindet.
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