Ōtsu-juku, Poststation an der Nakasendō-Route in Ōtsu, Japan.
Ōtsu-juku ist eine alte Poststation an der Route des Nakasendō, die sich am Ufer des Biwa-Sees erstreckt und traditionelle Architektur mit gepflasterten Wegen aufweist. Die Anlage ist mit der Hauptstraße Hacho-dori verbunden und zeigt die typische Struktur einer Edo-Zeit-Poststation.
Die Station wurde während der Edo-Zeit als der neunundsechzigste und letzte Halt der Nakasendō-Route gegründet und verband Edo mit Kyoto. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsplatz und Ruhepunkt für Reisende, die die lange Straße nutzten.
Die Station beherbergte zwei honjin und einundsiebzig hatago-Gasthöfe, wo Reisende traditionelle japanische Gastfreundschaft und lokale Bräuche erlebten. Heute können Besucher noch die Struktur dieser Unterkünfte in den erhaltenen Gebäuden erkennen.
Das Gelände ist leicht von Oiwake Station über die Keihan-Bahn zu erreichen, und die Umgebung ist flach und leicht zu Fuß zu erkunden. Die gepflasterten Wege sind eben und zugänglich, wodurch es einfach ist, die alte Straße entlang zu spazieren.
Der Hashirii-Teehaus, berühmt für seine Reiskuchen, wurde 1915 vom Maler Hashimoto Kansetsu als Villa gekauft und später in den Buddhismus-Tempel Gesshin-ji umgewandelt. Diese Umnutzung zeigt, wie sich die Nutzung dieser Orte im Laufe der Zeit verändert hat.
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