Gokuraku-ji, Buddhistischer Tempel in Kamakura, Japan
Gokuraku-ji ist ein Tempel der Shingon-Richtung im Westen von Kamakura und gehört zu den geschützten historischen Stätten Japans. Die Anlage umfasst mehrere Holzgebäude mit geschwungenen Dächern, einen überdachten Eingang und einen weitläufigen Garten mit Teichen, Steinen und Kiefern.
Ein Fürst der Hōjō-Familie und ein Mönch aus Nara gründeten die Anlage im 13. Jahrhundert während der Kamakura-Zeit. Der Komplex entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum für religiöse Ausbildung und Heilkunde in der Region.
Der Tempelname bezieht sich auf das Reine Land des westlichen Paradieses im buddhistischen Glauben und spiegelt die Jōdo-Tradition wider. Besucher sehen heute einen funktionierenden Tempel, in dem regelmäßig Zeremonien stattfinden und die Mönche den Garten mit Sorgfalt pflegen.
Der Tempel liegt etwa 20 Minuten zu Fuß von der Enoshima-Eisenbahn-Station Gokurakuji entfernt auf der westlichen Seite der Stadt. Eine Schatzkammer öffnet zweimal jährlich für jeweils vier Wochen im Frühling und Herbst an ausgewählten Wochentagen.
Ein steinerner Mörser aus dem Mittelalter steht noch auf dem Gelände und erinnert daran, dass hier früher Heilmittel hergestellt wurden. Mehrere hölzerne Skulpturen im Inneren tragen die Auszeichnung als wichtige Kulturgüter des Landes.
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