Jōju-in, Buddhistischer Tempel in Kamakura, Japan
Jōju-in ist ein buddhistischer Tempel in Kamakura mit Steintreppen, die vom Pass Gokurakujizaka zum Hauptgebäude führen, umgeben von Gärten und traditioneller japanischer Architektur. Die Anlage zeigt typische Merkmale der Tempelgestaltung aus mehreren Epochen mit verschiedenen Gebäuden und Grünflächen.
Hojo Yasutoki gründete die Anlage 1219, doch ein Feuer zerstörte das Gebäude während der Belagerung Kamakaras 1333 vollständig. Ein Wiederaufbau erfolgte später während der Edo-Zeit, wobei der Tempel seine grundlegende Form erhielt.
Der Ort gehört zu den dreizehn bedeutenden buddhhistischen Stätten Kamakaras und wird heute noch von Besuchern besucht, die die ruhige Atmosphäre und die traditionelle Architektur zu schätzen wissen. Die Anlage bewahrt ihre Rolle als Meditationsort in der lokalen Spiritualität.
Das Gelände liegt etwa fünf Minuten von der Station Gokurakuji entfernt und ist während der Wintermonate von 8 bis 16:30 Uhr geöffnet. Der Aufstieg führt über viele Steinstufen, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen.
Der Tempelweg war einst mit Hortensien bepflanzt, deren Anzahl einer bedeutungsvollen Zahl in der buddhistischen Lehre entsprach. Heute wachsen dort Buschklee-Pflanzen, die einen anderen visuellen Eindruck schaffen.
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