Amakusa Sea, Meeresgebiet zwischen den Präfekturen Nagasaki, Kumamoto und Kagoshima, Japan.
Das Amakusa-Meer ist ein Meeresgebiet im Südwesten Japans, das sich zwischen den Präfekturen Nagasaki, Kumamoto und Kagoshima erstreckt und zum Ostchinesischen Meer gehört. Es ist von zahlreichen kleinen Inseln durchzogen und besteht aus einem Geflecht flacher Buchten, Meerengen und felsiger Küstenabschnitte.
Der Name des Meeres stammt aus der Edo-Zeit: Der Y阳明-Gelehrte Rai San'yō verfasste ein Gedicht darüber, und die moderne Romanautorin Hayashi Fumiko nannte später einen Roman „Amakusa-nada“. Die Gewässer erscheinen auch in den japanischen Seekarten der Küstenwache, die eine Basislinie zwischen Kōjima und Ue-Kamijima festlegt; das Meer nordöstlich dieser Linie gilt als japanisches Binnengewässer.
Das Meer erscheint in der japanischen Literatur: Fumiko Hayashis Roman „Amakusa Nada“ und Gedichte des in der Edo-Zeit wirkenden Gelehrten Rai San'yo behandeln es. An der Küste wird weiterhin Fischerei betrieben; zum Fang zählen Sardinen, Makrelen, Rotbrassen, Goldmakrelen, Langusten, Kraken und Tintenfische.
Das Meer liegt in den inneren Gewässern Japans nordöstlich einer Basislinie zwischen Kōjima, südöstlich der Insel Fukue, und Ueshima in den Koshikijima-Inseln; bis zu 12 Seemeilen südwestlich dieser Linie reicht das japanische Küstenmeer. Die Küsten von Shimoshima, der Shimabara- und Nagasaki-Halbinseln und der Goto-Inseln umschließen das Gewässer. Starke Strömungen machen die See oft rau.
Im Amakusa-Meer leben das ganze Jahr über wild lebende Große Tümmler, und spezielle Bootstouren ermöglichen es Besuchern, sie in freier Wildbahn zu beobachten. Die Tiere wurden schon so oft gesichtet, dass die Region zu einem festen Anlaufpunkt für Tierbeobachter aus ganz Japan geworden ist.
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