Adashino Nenbutsu-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Saga Toriimoto, Kyoto, Japan.
Adashino Nenbutsu-ji ist ein Tempel der Jodo-Sekte in Saga-Toriimoto, Bezirk Ukyo, Kyoto, an einem Hang im Viertel Adashino. Die 1712 wiedererrichtete Haupthalle steht neben einem Glockenturm, Jizo-Hallen und einem Bambushain. Um einen dreizehnstöckigen Steinpagoden drängen sich rund 8.000 Steinbuddhas und Steinpagoden, und 1969 kam ein dem Sanchi-Stupa nachempfundener Stupa hinzu.
811 soll der Mönch Kūkai die im Freien liegenden Überreste in Adashino bestattet und tausend Steinbuddhas mit fünf Weisheitsbuddhas errichtet haben, wodurch er den Gojizan Nyorai-ji gründete. Später eröffnete Hōnen dort einen Nenbutsu-Dōjō, und der Tempel erhielt den Namen Nenbutsu-ji. In den 1900er Jahren grub Nakayama Tsūyū von der Fukudenkai-Gruppe vernachlässigte Bilder aus und ordnete sie als Zuhörer der Schatzpagoden-Predigt des Buddha an.
Adashino ist ein Ortsname, während Nenbutsu das Rezitieren des Namens eines Buddhas bezeichnet. Die Reihen der Steinfiguren heißen Sai no Kawara, nach dem Flussufer, an dem Kinder Steine aufschichten, wie es in Kuyas Jizo Wasan beschrieben wird. Am Abend des 23. und 24. August beleuchtet die Sento-Kuyo-Zeremonie etwa zehntausend Statuen mit Kerzen.
Das Gelände liegt bergauf vom zentralen Sagano-Gebiet und erreicht man zu Fuß nach einem zwanzigminütigen Spaziergang durch ruhige Viertel und grüne Wege. Der Weg steigt sanft an und erfordert bequeme Schuhe und etwas Zeit zum Gehen.
Die Stupa auf dem Gelände ist eine Nachbildung der Stupa von Sanchi in Madhya Pradesh, Indien, eines Weltkulturerbes, und wurde 1969 errichtet. Sie ist keine Beinhaus: Die rund 8.000 Steinfiguren ringsum wurden in den 1900er Jahren von Nakayama Tsuyu, dem Gründer der Gruppe Fukudenkai, ausgegraben und zusammengetragen.
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