Chungcheongnam-do, Provinz im Westen der Republik Korea
South Chungcheong ist eine Provinz im mittleren Westen Südkoreas, die ein abwechslungsreiches Gebiet mit Bergen, Agrarflächen und einer langen Küste am Gelben Meer umfasst. Das Verwaltungsgebiet erstreckt sich über verschiedene Landschaften, von bewaldeten Höhenzügen bis hin zu flachen Ebenen, die für den Reisanbau genutzt werden.
Diese Provinz entstand im Jahr 1896, als die frühere Region Chungcheong während der späten Joseon-Zeit in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufgeteilt wurde. Die Verwaltungsgliederung folgte einem Reformprozess, der das Land nach Jahrhunderten königlicher Herrschaft neu organisierte.
Die Gegend um Hansan führt seit Jahrhunderten die Fertigung von Ramie-Gewebe fort, einem besonderen Stoff aus natürlichen Pflanzenfasern. Diese überlieferte Handwerkskunst zeigt sich heute noch in lokalen Werkstätten, wo das traditionelle Material verarbeitet wird.
Mehrere Verkehrsknotenpunkte verbinden das Gebiet mit der Hauptstadtregion, darunter die Seouler U-Bahn-Linie 1, die über Cheonan und Asan führt. Für Reisende bietet sich die Küste für Tagesausflüge an, während das Landesinnere landwirtschaftlich geprägte Dörfer und bewaldete Hügel zeigt.
Die Küste bringt durch ihre zahlreichen Inseln und Salzgewinnungsanlagen nennenswerte Meeresprodukte hervor, die regional verarbeitet und verkauft werden. Über weite Flachküstenbereiche erstrecken sich traditionelle Salinen, in denen Meerwasser verdampft und das Salz von Hand geerntet wird.
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