Gangnam-gu, Geschäftsviertel in Seoul, Südkorea.
Das Viertel erstreckt sich südlich des Han-Flusses und vereint Bürohochhäuser aus Glas und Stahl mit Einkaufszentren, Wohntürmen und breiten Boulevards. Die Skyline setzt sich aus modernen Türmen zusammen, während ebenerdig Geschäfte, Restaurants und U-Bahn-Eingänge das Straßenleben prägen.
Bis in die frühen 1970er-Jahre war das Gebiet von Reisfeldern und niedrigen Häusern geprägt, bevor ein nationales Modernisierungsprogramm die Uferzone entlang des Han urbanisierte. Binnen zwei Jahrzehnten entstanden die ersten Hochhäuser und Unternehmenszentralen, die das Viertel zum Wirtschaftszentrum machten.
Der Name bedeutet wörtlich ‚südlich des Flusses' und bezieht sich auf die Lage am Südufer des Han. Die Straßen sind von Modeboutiquen, Schönheitskliniken und Café-Ketten gesäumt, die den modernen südkoreanischen Lebensstil prägen und täglich Tausende Besucher anziehen.
Mehrere U-Bahn-Linien durchqueren das Viertel und verbinden es mit anderen Teilen von Seoul, während Buslinien zum Flughafen Incheon durchgehende Verbindungen bieten. Am besten erkundet man die Gegend zu Fuß, da viele Straßen Fußgängerwege und Unterführungen für bequemes Queren haben.
Ein Großteil der Bürogebäude ist durch ein unterirdisches Netz von Einkaufsgalerien verbunden, das den Fußgängern ermöglicht, bei schlechtem Wetter trocken zu bleiben. Diese unterirdischen Passagen enthalten auch Imbissstände und kleine Geschäfte, die sich über Kilometer erstrecken.
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